PRESS / CRITICS
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Hochspannungs-Musiker. Dass Musiker ihre Kunst gerne ausüben, mag mancher als selbstverständlich ansehen, vermittelt sich aber in gar nicht so vielen Konzerten. Doch wenn man darüber hinaus einem Ensemble zugehört und gesehen hat, dessen Mitglieder mehr als auf einander eingespielt sind, vielmehr immer noch brennend daran interessiert, was jeder einzelne aus einem bestens geprobten Stück macht und was insgesamt daraus entsteht, hat man einem leider allzu seltenen Ereignis beigewohnt. Ein solches war das Konzert des 'Austrian Art Ensembles' (Die Presse, Wien)
Als hätten die Veranstalter die Affenhitze dieses Montags vorausgeahnt. George Crumbs Music for a Summer Evening, vom Austrian Art Ensemble wunderbar in allen Stimmungen eingefangen, setzte im Palais Wittgenstein beziehungsreich den würdigen Schlusspunkt.
(Der Standard, Wien)
... dem Publikum entgegen kam auch George Crumbs Music for a Summer Evening, eine faszinierende Klanglandschaft, die die vier Interpreten des Austrian Art Ensembles schlicht grandios in das kleine Theater malten. (Die Kleine Zeitung, Graz)
Es müsste schon ein verdammtes Vergnügen sein, für dieses Ensemble komponieren zu dürfen. (Neue Arbeiterzeitung, Wien)
... es ließ auch die Interpreten des Austrian Art Ensembles als höchst kompetentes Team in Sachen Neue Musik erstrahlen. (Die Kleine Zeitung, Graz)
Das jüngste Konzert im Schubert-Saal im Rahmen der 'Hörgänge' stellt sicherlich einen der Höhepunkte dieses Festivals dar. Schon alleine die engagiert spielenden und mit äußerster Konzentration und Konsequenz agierenden Musiker des Austrian Art Ensembles schafften die Grundlage für ein gelungenes Konzert. (Die Wiener Zeitung)
In der Komposition 'Two Pianos' von Morton Feldman spricht es unter den Händen von Christiane Perai und Wim van Zutphen höchst sensibel und suggestiv, ohne Entwicklung und Rhythmus schwingen die sanften Sekungen und Septimen in minimalen Zeitverschiebungen, durch die das von den weit auseinander gestellten Klavieren erklingende gleiche Material differenziert aufgefächert wird ganz Klangmeditation und erstaunlicherweise viel zu kurz. (Berliner Tagesspiegel)
Van Zutphen, der seinerzeit die Lange Nacht des Erik Satie zu einem Erlebnis machte, konzipierte ein Dreieinhalbstunden Programm zu Cage, 'Sound.so' als multimediales Ereignis im Sinne Cages als akustisches, mundiges Volksfest. Es war ein enrstgenommener, guter, kommunikativer, musikalisch beeindruckender Abend. Bitte mehr dergleichen.
(Oberösterreichische Nachrichten)
Queen of Hearts. Das Verdienst, anscheinend Unvereinbares auf einen absolut stimmigen Nenner summiert zu haben, lag bei Van Zutphen, seinen Arrangements sowie der Auswahl an superben Musikern: Hier waren Persönlichkeiten am Werk, die durch ureigenen Ausdruck auch als Komponisten musikalische Grenzen sprengten und in lockerer Folge ein changierend-konstratierendes Stimmungsbild voller Überraschungen rund um das Thema 'Liebe' aufbauten. Eine großartige Produktion, deren Fortsetzung sich förmlich aufdrängt. Entsprechender, kaum enden wollender Jubel im vollbesetzten Haus. (Neue Zeit, Graz)
Austrian Art Ensemble: a concord of delight (Economic Times, India)
Bartók, come nuovo. L'Austrian Art Ensemble , vive d'un affiatamento strettissimo tra i suoi componenti, tutti indistintamente partecipi d'un collettivo ritrovarsi nel suono che il ha resi graditi al folto pubblico convenuto, che ha loro tributato generosi applausi al termine dell'esibizione. (Trieste, Italia)
Unter vehementer Straffung der Tempi kam die Frequenzbreite der Blasinstrumente zu schlichter und ergreifender Geltung. Ein durch und durch wohliger Abend: Auch das hat seinen Reiz. (Kronenzeitung 31.10.2006)